Walderlebnistag 2019

Im Schulwald (Quelle: Euli)

Trotz Regen wurde das Klassenzimmer für die Fünftklässler letzten Mittwoch in den Schulwald verlegt, um dort an verschiedenen Stationen den Lebensraum „Wald“ besser kennenzulernen.

Station: Wer bin ich? – Tiere des Waldes

Tierkarten auf der Leine (Quelle: Euli)

Frau Bukreus begrüßte uns freudig an der Schuldwaldhütte. Sie hatte bereits kleine Kärtchen mit Tieren auf einer Leine aufgehängt. Wir fragten uns sofort, was das wohl werden würde. Sie erklärte uns, dass wir „Wer bin ich?“ mit Waldtieren hier spielen. Dafür bildeten wir Zweierteams. Christina und ich holten uns die erste Karte ab, die mir mit einer Wäscheklammer an meiner Jackenkapuze festgemacht wurde, damit ich sie nicht sehen konnte. Und dann ging’s los! Mit Ja- und Nein-Fragen musste ich das Tier erraten. Wir schafften leider nur drei Karten innerhalb der vorgegebene zehn Minuten. Doch das war egal, denn wir hatten viel Spaß. Die Gewinner bekamen ein Päckchen Gummibärchen.

Bethan Elliott (5C)

Station: Baumstämme sägen

Nachdem uns der Förster viel über das forstliche Bewirtschaften von Wäldern erzählte hatte, brachte er uns bei, wie man Holz sägt. Bei dieser Station war gute Zusammenarbeit gefragt, denn wir mussten zu zweit kleine Holzscheiben von Baumstämmen absägen und das so schnell wie möglich. Wenn man eine Scheibe entfernt hatte, musste man sofort die Säge an die nächste Gruppe weitergeben. Es hat ziemlich Spaß gemacht, aber es war auch sehr anstrengend anstrengendB

Lily Thein (5A)

Station: Alles rundum Bodentiere

Am besten gefiel uns die Station, weil wir mit Schaufeln und Becherlupen Tiere des Waldbodens finden und bestimmen sollten. Und weil etwas wirklich Spannendes passiert ist: Als Fiona und ich gerade am Suchen waren, kam Carlo zu uns herüber. Er meinte, dass da vorne ein loser Baumstumpf  liege und wir darunter sicherlich viele Tiere finden könnten. Also hoben wir mit vereinten Kräften den Baumstumpf an. Das Nächste, was ich hörte, war nur ein Schrei. Dann sahen ich und auch die anderen nach unten. Prompt ließen wir den Baumstamm fallen. Ich glaube, ich hatte mich noch nie so erschreckt. Vor uns saß ein lilaschwarzer großer Käfer. Er war ca. 5-7 cm groß. Der Schreck war schnell verflogen, denn wir wollten ihn unbedingt einfangen, damit wir unseren Fund Frau Schmitz und Frau Schanz zeigen konnten. Also nahm ich die Schaufel und ließ den Käfer auf sie darauf krabbeln. Schnell machte Carlo den Becher auf und ich setzte den Käfer rein. Nun konnten wir ihn endlich genau beobachten und zeigten ihn stolz unseren Lehrerinnen. Das war das größte Bodentier, was an diesem Tag gefunden wurde!

Christian Richter (5C)

Station: Giftige und eßbare Pilze

Herr Heß teilte uns in Gruppen ein, gab uns eine Bestimmungskarte, Stift und Blatt – und dann ging es auch schon los. Zu viert suchten wir im Wald nach Pilzen, besser gesagt nach Modellen aus Plastik. Aber zunächst fanden wir nur echte Pilze, von denen wir uns nicht täuschen ließen. Insgesamt waren 9 Plastikpilze im Wald versteckt, von denen wir sechs finden und richtig bestimmen konnten. Diese Station war meine Lieblingsstation.

Fiona Rama (5C)

Station: Bäume

Mit Frau Gortner sammelten und bestimmten die Fünftklässler Laub- und Nadelbäume (Quelle: Euli)

Zwischenstation wurde an der Lichtung gemacht, an der die Schülerinnen und Schüler im Herbst ihren Baum pflanzten. Alle waren gespannt, wie groß die Setzlinge jetzt sind.

Die Klasse 5C besichtigt ihre Bäume (Quelle: Euli)

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