Stimmen zur Juniorwahl

Quelle: https://pixabay.com/de/bundestagswahl-2017-demokratie-2680395/

„Also, ich finde es cool, dass ich wählen darf, weil ich dann einfach mal meine Meinung dazu abgeben kann. Vor allem in meinem Alter ist das ja eigentlich nicht möglich.“

Johanna Förster (9D)

„Ich finde es eine gute Idee, dass wir die Jugendwahl schon machen dürfen. Ich denke, dass es den Jugendlichen sehr viel bringt, um sich auf die richtigen Wahlen vorzubereiten und um vielleicht bei manchen Schülern ein politisches Interesse zu wecken. Ich persönlich freue mich darauf, da ich schon ein wenig politisch interessiert bin und ich eine Wahl einfach mal erleben und mitmachen will.“

Nick Gerstner (9D)

„Da ich es zum ersten Mal machen darf, ist es was richtig Neues für mich und ich bin schon aufgeregt. Ich finde es schon cool, dass ich – trotz dass ich noch nicht 18 bin – meine Meinung präsentieren kann.Auch wenn die Wahlen der Jugendlichen nicht gezählt werden, ist es toll, da die anderen unsere Meinung interessiert, da wir auch in diesem Land leben und eigentlich auch eine Meinungsfreiheit haben.“

Yesim Karahan (9D)

„Für mich bedeutet wählen, dass man mitentscheiden kann, wer gewählt wird. Man sollte es tun, um zu beeinflussen, wer Deutschland regiert. Zu wissen, man hat einen Teil dazu beigetragen, dass jemand regiert, ist ein gutes Gefühl. Es ist eine gewisse Verantwortung zu wählen.“

Anton Weibel (9E)

„Für mich bedeutet die Juniorwahl, sich einfach Mal mit der Politik zu befassen. Natürlich schaue ich regelmäßig Nachrichten und weiß, was in der Politikszene so abgeht, trotzdem ist interessant, einmal in die Materie einzusteigen. Vor allem als Testwahl ist die Juniorwahl geeignet, da ich in vier Jahren 18 bin und dann wählen darf.“

Felix Eichner (9A)

„Ich finde es toll, zu solch einer Wahl überhaupt gehen zu können. Es gibt viele Länder, in denen es keine Demokratie oder Meinungsfreiheit gibt. Deshalb denke ich, dass, wenn man schon die Möglichkeit hat als Bürger seine bedeutende Stimme abzugeben, man diese Chance auch nutzen / eingehen sollte. Denn wer weiß denn, wie lange man noch diese Möglichkeit hat, seine Meinung durch Wahlen zu äußern? Außerdem kann man sich mit Hilfe dieser Wahl auch auf die Zukunft vorbereiten und weiß, wie sich so etwas anfühlt.“

Nina Emmerich (9E)

„Ich denke, dass es gut ist, dass Jugendliche solche Wahlen mitmachen können. So müssen sie sich selber über die Parteien und Spitzenkandidaten informieren. Aber ich denke auch, dass sich Jugendliche nicht so mit Politik auskennen und es viele auch nicht wichtig finden. Ich meine, man wählt ja sowieso erst als Erwachsener.“

Mario Nguyen (9D)

5 Kommentare zu "Stimmen zur Juniorwahl"

  1. Harald Müller | 22/09/2017 um 20:12 Uhr | Antworten

    An der Stelle könnte man jetzt eine Diskussion starten und Gründe nennen, warum man keine der etablierten Altparteien wählen kann, und warum auch die AFD keine Alternative ist. Ich empfehle aber lieber ein paar Videos und Bücher zum Thema Politik. Ich bezweifle, dass davon etwas irgendwann im Unterricht mal gezeigt, oder gar besprochen wird:
    Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer
    Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk
    Brillante Vorträge die zeigen, warum Menschen glauben Wahlen würden etwas bewirken, und dass wir in einer Demokratie leben.
    Zbigniew Brzezinski: Die einzige Weltmacht
    Klartext was Sache ist. USA ist das Imperium, alle anderen Vasallen oder Tributpflichitge. Warum lange um den heißen Brei herumreden?
    Glenn Greenwald: Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen zeigt, zu was das Imperium im Stande ist zu Leisten. Hard Power at it’s best!
    Zum Fall Snowden empfehle ich die Realsatire „Grundrechte gelten nicht im Weltraum“.
    Schöne Aufarbeitung des CCC beim jährlichen Treffen in Hamburg. Zeigt die Ahnungs- und Machtlosigkeit unserer Politiker.
    Zum Thema Machteliten: Hermann Ploppa: Die Macher hinter den Kulissen.
    Wer immer noch glaubt, dass Politiker Politik macht wird jetzt wohl hoffentlich kuriert.
    Und ganz zum Schluss der Klassiker:
    Seehofer bei Pelzig

  2. RettetdieWa(h)len! | 21/09/2017 um 20:31 Uhr | Antworten

    Das große Angebot an möglichen Veränderung, die uns die Parteien in ihren Wahlprogrammen bieten, sind genauso wenig ein Selbstzweck, wie man davon ausgehen sollte, dass sich alles innerhalb von vier Jahren radikal verändert. Es geht um Visionen und eine politische Richtung, die unser Land und unsere Gesellschaft begeht. Davon sind nicht nur die betroffen, deren Zukunft noch jenseits der Schulpforten liegt oder schon weit darüber hinaus. Veränderungen geschehen schleichend, das kann manchmal anstrengend sein und neue Probleme schaffen, während alte gelöst werden. Auch sollte uns bewusst sein, dass es eine Vielzahl an Partizipationsmöglichkeiten außerhalb des Wahlakts gibt, mithilfe derer man die politische Landschaft aktiv gestalten kann. Zuletzt bleibt noch die Frage; welche großen Veränderungen wünscht man sich überhaupt jeweils und wie kann man auf verschiedenen Ebnen für ihre Umsetzung einsetzen? Eine Wahl ist nur ein kleiner Schritt, doch in welche Richtung dieser geht, kann jeder von uns mitbestimmen.

  3. Die Juniorwahl ist eine tolle Aktion. Das Vorbereiten auf die Wahl und der Wahlakt selbst, das Gefühl „mitbestimmen“ zu können, fördert sicherlich das politische Interesse und die Wertschätzung für dieses Privileg. Besonders an unserer Schule, kann man sehr gut erkennen, dass eine einzige Stimme schon sehr viel beeinflussen und verändern kann, bei der geringen Anzahl an Wählern. Deshalb unterstütze ich dieses Projekt und bin auf jeden Fall davon überzeugt, dass jede Stimme zählt und man alles tun sollte, außer NICHT wählen zu gehen!!! Nutzt eure Möglichkeiten 😉

  4. So denken leider viele Menschen, allerdings ist das genau unser Problem. Das Vergeuden seiner Stimme ist meiner Meinung nach eine Beleidigung der Demokratie. In der Geschichte wurde lange um das Wahlrecht gekämpft. Bis das Volk das Mitbestimmungsrecht erhalten hat, das es verdient, hat es lange gedauert und die Volljährigen unter uns sollten dieses erlangte Privileg nutzen und ihre Stimme abgeben. So können wir die Zukunft mitgestalten. Auch wenn es ein wenig länger dauert, bis große Veränderungen in der Welt spürbar werden, dann lohnt es sich sicherlich dafür zu kämpfen oder auch ein wenig Geduld zu haben. Für mich ist Aufgeben hier keine Option, da man auf diese Weise selbst zum Verantwortlichen für die sich nicht ändernde Situation wird.

  5. Harald Müller | 20/09/2017 um 00:29 Uhr | Antworten

    Tja, in dem Alter glaubt man halt noch, dass Wahlen etwas bewirken. Wird bei einigen noch ein paar Jahre/Jahrzehnte dauern, bis sie merken, dass es keine Rolle spielt, wen sie wählen. Andere werden ewig glauben, dass sie durch Wahlen etwas beeinflussen können, was wirklich wichtig für ihr Leben wäre. Und leider trägt der Unterricht in den Schulen nicht gerade dazu bei, dass sich das ändert.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.