Shoebox Appeal: Weihnachtsgeschenke für alle

Das Projekt ’Shoebox Appeal‘ von der Organisation Team Hope findet jedes Jahr in ganz Irland statt. Dafür sammeln die Iren Schuhboxen und kaufen Schulsachen, Kleidung, Süßigkeiten und Hygieneartikel ein. Diese mit Geschenkpapier eingewickelten Schuhboxen werden mit den Sachen gefüllt. Wenn man sich bei dem Projekt anmeldet, bekommt man auch einen Zettel, worauf man schreiben kann, ob das Paket zu einem 3-5 jährigen, einem 6-9 jährigen oder einem 10-14 jährigen Kind schicken will. Auch das Geschlecht kann man selbst auswählen. Wenn man das alles gemacht hat, gibt man die Box bei der Organisation ab. Dort werden die Schuhboxen nochmal genau von Team Hope untersucht, dass keine Flüssigkeiten oder beispielsweise keine Schokolade in den Paketen sein darf. Auch Spielsachen, die gruselig oder brutale Inhalte haben, dürfen nicht versendet werden, da manche dieser Kinder schon Schlimmes durchgemacht haben. All das, was nicht versendet werden darf, wird allerdings auch zu anderen Organisationen gespendet. Anfang Dezember werden dann alle Pakete nach Europa und Afrika gesendet und in Waisenhäusern und Schulen zu den Kindern verteilt, die normalerweise keine Geschenke zu Weihnachten bekommen. Besonders die Kinder in Afrika bekommen die Pakete, meist jedoch sehr spät, da es lange dauert, etwas innerhalb von Afrika zu verschicken.
Die Sprecherin, die zu uns in Kilkenny auf die Schule kam, erzählte, dass sich manche afrikanische Kinder sich erst nur gefreut hatten, eine Box mit tollem Papier zu bekommen, und man musste ihnen zeigen, dass man das Paket auf machen kann und noch mehr darin war.
Die Schuhboxen werden meist von Gruppen von Schülern der Stadt kostenlos abgeholt und in die Schule gebracht. Dann kaufen sich die Schüler viele kleine, nützliche Geschenke ein, füllen eine Box und kleben schließlich den Zettel drauf, mit der Information, wer das Geschenk bekommen soll. Unsere Lehrerin bringt dann die Geschenke zu der Organisation und dann werden sie zu den Kindern gebracht, die es brauchen.

Sophie Cochrane