Reisebericht Amerika

Vor dem Weißen Haus (Quelle: Euli)

Nach acht Stunden Flug aus Frankfurt landete die Maschine in Washington. Die nächsten 5 Tage besichtigten wir bei mehr als sommerlichen 30 Grad die Hauptstadt der Vereinigten Staaten.

Auf der National Mall, zwischen Kapitol (quasi der amerikanische Reichstag) und dem Lincoln Memorial, befinden sich viele „Memorials“. Das sind Statuen und Gedenktafeln, die z.B. an gefallene Soldaten erinnern (2. Weltkrieg, Vietnam- und Korea-Krieg) oder an ehemalige Präsidenten der USA, wie z.B. den ersten Präsidenten George Washington oder auch den Bürgerrechtler Martin Luther King.

Im Kapitol nahmen wir an einer englischsprachigen Führung teil. Das „White House“ – hier wohnt seit knapp zwei Jahren ein gewisser Donald Trump – darf man als Ausländer nicht besichtigen. Das Visitor Center und ein Blick auf den Präsidenten-Hubschrauber mussten in diesem Fall ausreichen. An der Mall befinden sich auch sehr viele Museen. Im „Air & Space-Museum“ hängt nicht nur die „Spirit of St. Louis“, mit der Charles Lindbergh 1927 als erster alleine den Atlantik von New York nach Paris überquerte, sondern es gibt auch Mondgestein zum Anfassen und viel über die Apollo- und Space Shuttle-Missionen zu erfahren.

Auf dem Arlington Friedhof befindet sich nicht nur das Grab von Präsident J.F. Kennedy, der 1963 erschossen worden ist, sondern hier gibt es auch über 300000 Soldatengräber.

 

Mit dem Zug ging es weiter in die Hafenstadt Baltimore. Hier lud ein spannendes Science Center zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Im ältesten Aquarium der USA gibt es nicht nur große Hai- und Rochenbecken, sondern wir konnten in einer Führung auch bei den Delphinen hinter die Kulissen schauen. Beim „Training“ haben die Delphine auf Kommando die Leute, die in der ersten Reihe saßen nass gespritzt.

 

Mit dem Bus erreichten wir in vier Stunden New York. Diese Millionenstadt hat zwar viele Straßen und Ampeln, aber es interessiert niemanden, ob grün ist. Wartet man als Fußgänger an der Ampel  bis grün ist, fällt man sofort auf.

Unser New York Programm begann mit einer interessanten englischsprachigen Führung bei den Vereinten Nationen. Hier in N.Y. ist das Hauptquartier, jedoch nicht auf amerikanischem Boden. Das Areal gehört der UNO und es gibt sogar eigene Briefmarken. Es war spannend z.B. den Raum des Sicherheitsrates zu sehen, den man sonst nur aus der Tagesschau kennt.

Die Museen die wir besuchten, z.B. das 9/11 und das Natural History waren auch sehr groß und spannend.

Bei tollem Wetter fuhren wir mit dem Schiff zu „Liberty Island“, wo die Freiheitsstatur schon seit 1886 steht und früher schon die Einwanderer, die mit dem Schiff ankamen begrüßt hatten. Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf die Skyline von Manhattan. Neben Liberty Island liegt Ellis Island. Hier kamen vor über 100 Jahren sehr viele Einwanderer an und wurden untersucht. Hier wurde entschieden, ob sie in Amerika bleiben durften oder nicht.

Die abendlichen Highlights waren ein Blick vom 86. Stock des Empire State Building und der Times Square. Da war es auch nachts taghell wegen der vielen Bildschirme.

Und egal wo man in dieser Riesenstadt ist, überall gab es WLAN, aber nur in unserem Hotelzimmer nicht.

Aber das ist eine andere Geschichte!

Paul Thorand (7B)

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