Oh Tannenbaum – oder: Wie erklärt man einem Baum das Besondere an Weihnachten?

Quelle: Euli

Lieber Tannenbaum, Weihnachten ist für mich eine besondere Zeit im Jahr, weil …

sie es schafft, den Zauber eines Festes sogar bis ins LG hinein zu transportieren: Es wurde ein geschmückter Baum aufgestellt, Schokonikoläuse verteilt, ein Weihnachtsgottesdienst und ein Weihnachtskonzert abgehalten und ein Flohmarkt veranstaltet. Die Gemeinschaft des Leininger-Gymnasiums ist in den letzten Schultagen gemeinsam (!) Weihnachten etwas nähergekommen. Das ist die Kraft der Weihnachtszeit – und dafür bin ich dankbar.

Dein Euli (der hofft, dass du am Weihnachtsabend besonders schön erstrahlst)“

Seit dem 1. Dezember hat eine ganz besondere Zeit begonnen: Es gibt wohl niemanden, der sich dem Weihnachtszauber komplett entziehen kann – sei es als „Grinch“, der sich über den Weihnachtstrubel, abgehetzte Weihnachtseinkäufer und Weihnachtslieder in der Dauerschleife aufregt, oder als eifriger Weihnachtsverfechter.

Was gehört eigentlich zu Weihnachten? Plätzchen backen, Geschenke kaufen und verpacken, Lichterketten in und um das Haus herum anbringen, Weihnachtsdeko aufstellen, eine Playlist mit lauter Weihnachtsliedern herunterladen und den Baum aufstellen?

Gerade der immergrüne Tannenbaum findet sich in vielen Haushalten. Er wird im Laufe des Weihnachtsfests zum Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit. Nachdem die Anwesenden mit kulinarischen Ergüssen und mit Süßigkeiten – ein Plätzchen geht schließlich immer noch – gemästet sind, wandern die Blicke immer öfter zum hell erleuchteten Weihnachtsbaum. Besser gesagt zu den verheißungsvollen Päckchen darunter. Ob die Weihnachtsliste ihren Weg zum Weihnachtsmann gefunden hat? Versprechen die Geschenke ein Erfolg oder eine herbe Enttäuschung zu sein?

Unabhängig davon, wie die Antworten auf diese Fragen auch lauten: Der Weihnachtsbaum ist für viele ein besonderer Bestandteil des Weihnachtsfests. Dies beginnt beim (gemeinsamen) Schmücken mit Glaskugeln, tönernen Anhängern, goldenen Weihnachtsbaumspitzen, Lichterketten oder Kerzen und Lametta (wobei jeder seit Loriot weiß, dass es nie so viel Lametta ist wie im Jahr zuvor) und endet im neuen Jahr beim gemeinsamen Entschluss: Der Baum muss weg!

Doch wie erklärt man einem Baum, warum er erst gepflanzt und gezüchtet wird, um für wenige Tage an enormer Bedeutung zu gewinnen und dann als trauriges Gerippe wieder entsorgt zu werden? Was ist das besondere Etwas, das Weihnachten für viele unentbehrlich macht? Die gemeinsame Tradition (bei der man sich fragt, woraus sie denn eigentlich besteht), die gemeinsam verbrachte Zeit (die oft von Stress und Reibereien begleitet ist), das Festtagsessen (von dem man auch noch im neuen Jahr ein Andenken mit sich trägt), der Kirchgang (der besonders bei Regen große Freude bereitet) oder ganz simpel die Geschenke (für die man tagelangen Einkaufsstress auf sich nimmt – wobei das heutzutage eher die Lieferanten übernehmen „dürfen“, die bis zur letzten Minute von Haus zu Haus hetzen)? Müsste man bei dieser ernüchternden Aufzählung nicht automatisch zum Grinch werden?

Die Antwort lautet wohl überwiegend nein. Aber warum denken wir so? Dieser Frage möchte der Euli im Namen aller Tannenbäume auf den Grund gehen. Dafür benötigt er jedoch die Unterstützung seiner fleißigen Leser und Abonnenten:


Schickt an die Euli-Adresse (redaktion@eulionline.de) ein Bild eures festlich geschmückten Weihnachtsbaums (bitte im Querformat) und vervollständigt folgenden Satz mit euren eigenen Worten:

Lieber Tannenbaum, Weihnachten ist für mich eine besondere Zeit im Jahr, weil…

Dein/e [Name] (Klasse)“

Der Euli dankt allen Teilnehmern bereits im Vorfeld für ihr Engagement und wünscht der Schulgemeinschaft besinnliche, möglichst stressfreie Feiertage, die genau so ablaufen, wie es sich jeder Einzelne erhofft.

Kira Marie Niederberger (MSS 13)

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