Im Interview: Referendar Herr Linsel

Quelle: Linsel

Wie alt sind Sie? 

Ich bin 29 Jahre alt.

Warum wollen Sie Lehrer werden? 

Der Gedanke, später einmal Lehrer zu werden, kam mir schon in der Schule. An Projekttagen, an denen ich etwas vorstellen sollte oder wenn ich mit meinen Mitschülern gelernt habe, wurde des Öfteren angemerkt, dass ich ganz gut erklären kann. Seitdem habe ich mich damit auseinandergesetzt, ob der Lehrberuf für mich geeignet ist. Ursprünglich hatte ich nämlich als zweiten Berufswunsch vor, in die naturwissenschaftliche Forschung zu gehen. Allerdings habe ich während meines Studiums, gerade während der Schulpraktika, immer wieder gemerkt, wieviel Spaß es mir macht, vor einer Klasse zu stehen und den Schüler*innen dabei zu helfen, etwas zu lernen. Dabei finde ich es besonders spannend mitzuerleben, wenn ein besonders kreativer Lösungsansatz präsentiert wird und ich zusammen mit der Klasse überprüfen kann, ob diese Erklärung tatsächlich eine Antwort auf die gestellte Frage liefert. 

Welche Fächer unterrichten Sie? 

Ich unterrichte die Fächerkombination Chemie und Biologie.

Waren Sie schon in der Schule gut in ihren jetzigen Unterrichtsfächern? 

Ich hatte schon immer ein großes Interesse an meinen beiden Fächern, was ich bis auf wenige Ausnahmen auch mit meinen Schulnoten zeigen konnte.

Wieso haben Sie sich für diese Fächer entschieden? 

Wie bereits erwähnt hatte ich schon immer großes Interesse an den Naturwissenschaften, deswegen hatte ich mich auch für den Leistungskurs in Chemie und Biologie entschieden. Mich begeistert es in den Fächern, dass man durch Ideen, die auf den ersten Blick absurd erscheinen, zu einem Ergebnis gelangen kann. An dieser Stelle wird es erst richtig interessant, wenn man zu erklären versucht, woher das Ergebnis komm. Denn das Ergebnis ist nicht unbedingt richtig oder falsch, wenn man die passende Erklärung dazu findet. 

Welche Fächer mögen Sie nicht und warum? 

Nicht mögen wäre an dieser Stelle falsch ausgedrückt, aber ich finde es in den Gesellschaftswissenschaften schwierig, eine zielführende Diskussion zu führen, da die Argumentationen teilweise auf die persönliche Ebene abrutschen oder aneinander vorbei diskutiert wird.

Kannten sie das LG bereits, bevor Sie unserer Schule zugeteilt wurden? 

Das Leininger-Gymnasium oder Grünstadt kannte ich vor Beginn meines Referendariats überhaupt nicht, da ich gebürtig aus Erfurt stamme und während des Studiums eher in verschiedenen Hochschulstädten war.

Und wo haben Sie studiert? 

Mein Studium habe ich vollständig an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz absolviert.

Was ist ihr Lieblingstier?

Mein Lieblingstiere sind Ameisen, weil es so viele verschiedene Arten gibt, die sich an beinahe jede Umgebung anpassen können und durch die Zusammenarbeit in der Kolonie überleben können.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview führte Nina Hoffmann (MSS12).

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