Filmkritik: Star Wars – Episches Ende einer Saga oder doch nur Geldmacherei?

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Der Film „Der Aufstieg der Skywalker“, der am 19. Dezember in die deutschen Kinos kam, ist das 2/1 Stunden lange Ende der Sequel-Trilogie. Es geht darum, dass in der Galaxis eine Tonspur mit der Stimme des Imperators kusiert, und das schreckt einige auf. Kylo Ren macht sich auf die Suche nach dem Imperator und entdeckt einen Sith Kristall, mit dem er den Weg zum Imperator findet. Der Imperator versteckt sich in den Unbekannten Regionen, auf einem Planeten namens Exegol. Kylo Ren betritt den Planeten, der von vielen Gewitterstürmen bedeckt ist, und der Imperator erzählt Kylo, dass Snoke von ihm erschaffen wurde und dass er Rey töten solle. Der Widerstand wird in der Zwischenzeit auch auf die Tonspur des Imperators aufmerksam, und Rey beginnt ebenfalls die Suche nach dem Weg zum Imperator. Sie macht sich mit Poe und Finn auf den Weg und am Ende finden sie den Imperator. Dieser will Rey zur dunklen Seite der Macht bekehren. Er will, dass Rey ihn mit dem Lichtschwert umbringt, damit sie die Führerin der Sith werden kann. Am Ende Gewinnen Rey und Kylo den Kampf gegen den Imperator, doch nur Rey überlebt.

Kritik

Ich fand Star Wars 9 nicht so gut, was ich mal in sechs Kritikpunkten zusammengefasst habe:

Was genau machen Finn und Poe Dammeron eigentlich?

Poe Dammeron und Finn tragen eigentlich nichts zum Ausgang der Handlung von Star Wars bei – eigentlich sorgt Rey dafür, dass das Böse besiegt wird, Finn und Poe helfen ihr nur.  

Warum ist das alles so einfach?

Im Film erscheint einiges viel zu einfach. Im vierten Teil war es für die Charaktere eine echte Anstrengung, Leia von dem Todesstern zu retten. Sie mussten sich in einem Frachtraum verstecken, sich als Sturmtruppen verkleiden usw. In Star Wars 9 dagegen springen einfach drei Rebellen von der Laderampe und schießen sich den Weg frei.

Angst um Chewie

Wenn man auch nur ein bisschen Ahnung von Star Wars hat, weiß man, dass Helden immer einen letzten großen Moment auf der Leinwand haben, d.h. Helden sterben nie offscreen. Ich weiß nicht, ob ich deswegen enttäuscht sein oder einen Herzinfarkt bekomme soll.

Die Ritter von Ren

Ich fand die Ritter von Ren waren eine echte Enttäuschung. Seit Reys Vision in Teil 7 spekulieren und hoffen alle, dass es eine Söldnergruppe oder sogar die Überbleibsel der Sith sind, aber dann stellen sie sich als nicht unterscheidbare, leicht besiegbare  und halbherzige Kämpfer heraus.

Die ersten 10 Minuten

Mir kam es so vor, als ob die ersten 10 Minuten etwas gequetscht waren. Kylo buddelt eine Pyramide im Wald aus, und in null Komma nichts steht er schon vor dem Imperator. Man könnte vermuten, dass das so war, weil der Regisseur von Star Wars 7 zurückgekehrt ist.

Die können jetzt fliegen

Während des Kampfes auf dem wüsten Planeten sieht man, wie die Sturmtruppen der ersten Ordnung jetzt mit Jetpacks ausgestattet sind. Das finde ich nicht so toll, denn es kommt so rüber, als hätten die Filmmacher den Drang immer noch einen draufzusetzen und jeden Film eine neue und noch bessere Sturmtruppen- Spezialeinheit zu erfinden.

Fazit:

Für eingefleischte Star Wars Fans kann ich den Film nicht empfehlen, da man sich eher aufregen würde, als Spaß am Film zu haben. Ansonsten kann der Film Spaß machen, wenn man sich auf ihn einlässt.

Paul Thorand (7B)

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