Filmkritik: „Fack ju Göhte 3“

Der Trailer lässt schon erwarten, dass ,,Fack ju Göthe 3″ kein ganz normaler Film ist, denn die Klasse 11B der Goethe-Gesamtschule stellt wieder allerlei Mist an und Herr Müller, genannt Ziki und gespielt von Mädchenschwarm Elyas M`Barek, hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Auch wenn er manchmal leicht überfordert wirkt als Lehrer, der die Schüler auf das Abitur vorbereiten muss („Faust 2! Oh Gott, es gibt mehrere Teile!“), weiß er doch gekonnt, sie immer wieder zu motivieren („Wenn jemand die Tür zu eurer Zukunft zuhält, dann tretet sie halt ein!“). Frau Schnabelstedt, dargestellt von Anna Lena Klinke, muss leider Platz machen für eine neue, lustige Kollegin, die mit viel Engagement bei der Arbeit ist. Schauspielerin Hella Haase bleibt ihrer alten Rolle treu: Chantal ist weiterhin bildungsscheu („So viele Buchstaben…“).
Das Drehbuch stammt von Bora Dagtekin. Und sie hat sich für den letzten Teil der Trilogie einiges einfallen lassen: Im Mittelpunkt steht das Thema Mobbing, das Tag ein Tag aus auf vielen Pausenhöfen in Deutschland ausgeübt wird – sei es durch physische Gewalt, Diskriminierung, Ausgrenzung oder Unterdrückung. Im Film wird deshalb ein Anti-Mobbingsseminar ins Leben gerufen.
Der Film ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen! Wer auf guten Humor und ein bisschen Abenteuer steht, der wird seinen Kinobesuch nicht bereuen.

Max Studenski (6C)