Ein kleines literarisches Wunder

Quelle: Euli

Wir, die Klasse 5C, begannen vor einigen Wochen mit der Lektüre des Romans ,,Wunder“ von Raquel J Palacio. Unsere Deutschlehrerin Frau Schanz sagte uns, dass wir uns jeden Tag Zeit zum Lesen nehmen sollen.

Die Hauptfigur: August Pullmann

Im Roman geht es um einen Jungen, der August heißt, und  seit seiner Geburt an einem Syndrom leidet, das viele Operationen erforderte. Deswegen sieht er so hässlich aus. Mit zehn Jahren kommt er zum ersten Mal auf eine richtige Schule, nachdem er jahrelang von seiner Mutter unterrichtet wurde. Dort erlebt er sowohl spannende als auch schöne Ereignisse. 

In einem Brief stellten wir unseren Freunden August genauer vor. Ich schrieb an meine Freundin Fiona: 

Hi Fiona,

vor ein paar Tagen freundete ich mich mit August an. Du weißt schon, der mit dem… entstellten Gesicht. Seine Augen liegen auf den Wangen und seine Ohren sind nur kleine Knüppel, wo so ein Hörgerät dran hängt. Aber er ist eigentlich ziemlich nett! Er mag ,,Star Wars“ und liest, wie ich auch gerne,, Hobbit“-Bücher. Er ist sehr lustig und unheimlich gut in Nawi. Am Anfang tat er mir nur leid, weil er ein so schwieriges Leben hat und oft gemobbt wird. Er hat schon viele Operationen hinter sich und denkt manchmal sogar, dass ich nicht wirklich mit ihm befreundet sein will! Von seiner Familie wird er immer beschützt, aber in der Schule hat er nur seine Freunde. Das denkt August. Aber wir können das genauso gut! Du solltest ihn auch mal kennenlernen, aber sag bloß nichts über sein Aussehen!

Viele Grüße,

Lara 😀

Das Geheimnis des Astronautenhelms

August bekommt von seiner Freundin Miranda ein Geschenk und zwar einen Astronautenhelm. August trägt ihn so ziemlich den ganzen Tag, aber das auch nicht ohne Grund. Es ist für ihn ein Versteck, ein Abtauchen in andere Welten, eine Illusion. Er trägt ihn jedoch auch, weil er eine enge Verbindung zu Miranda hat.

Eines Tages ist der Helm plötzlich verschwunden. Augusts Mutter sucht das ganze Haus ab, aber er ist wie vom Erdboden verschluckt.

Einige Jahre später gesteht ihm sein Vater jedoch, dass er den Helm entsorgt hatte, weil er es vermisste, Augusts Gesicht zu sehen. Der Vater liebt seinen Sohn so wie er ist. Erst ist August sehr wütend auf seinen Vater, doch dann verzeiht er ihm. Alles nimmt ein glückliches Ende.

August mit seinem Astronautenhelm und Daisy – gemalt von Sanja Sovulj (Quelle: Euli)

Das Pullman’sche Familien-Planeten-System

Ein Universum ist ein riesengroßer unendlicher Raum, in dem Planten und Galaxien herumfliegen. Im Pullman’schen Familien-Planeten-Symstem ist August sozusagen die Sonne, weil er im Mittelpunkt steht. Via, seine Schwester, kreist um ihn in der ersten Umlaufbahn, denn August kann ihr alles erzählen und sie beschützt ihn auch immer. In der zweiten Umlaufbahn fliegt Augusts Mom, weil August eine sehr gute und enge Beziehung zu ihr hat. In der dritten Umlaufbahn befindet sich sein Dad. Beide verstehen sich eigentlich auch ganz gut. In den äußeren Bahnen fliegen Tante, Onkel, Opa, Freunde und natürlich Daisy.

Das Pullman’sche Familien-Planeten-System – gezeichnet von Fiona Rama (Quelle: Euli)

Daisy – Augusts Hund 

Daisy bedeutet für August viel, weil August ihr alles erzählen kann und sie nicht auf das Äußere achtete sondern nur auf sein Innere. Daisy liebt August so wie er ist. Sie gibt ihm das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. August mag Daisy auch, weil sie nicht beißt, bellt oder knurrt. Sie leckt trotz der Narben gerne sein Gesicht ab. Daisy ist einfach wie ein guter Freund und August ist sehr traurig, als sie stirbt. Sie wird immer in seinem Herz bleiben.

Lara Graff (Hauptfigur), Sophia Krauß (Astronautenhelm), Fiona Lutz (Familien-Planeten-System), Lennard Nacke (Daisy) aus der Klasse 5C



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