Ein Halbjahr geht zu Ende…

Historisches Zeugnis aus dem Jahr 1931 (https://pixabay.com/de/zeugnis-geschichtlich-1931-1398758/)

Am Freitag gibt es am Leininger-Gymnasium Zeugnisse. Mit gemischten Gefühlen blicken einige Schüler auf diesen Tag. Wird es in Französisch für eine Vier reichen? Oder in Mathe für eine Eins? In der Oberstufe würde sich wohl keiner über einen oder vier Punkte freuen.

Nicht nur in der gymnasialen Oberstufe in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern benoten Lehrer ihre Schüler nicht von Eins (sehr gut) bis Sechs (ungenügend). In der Schweiz zum Beispiel ist es genau umgekehrt – die Sechs ist hier die beste Note. Und während wir zwei Mal im Jahr Zeugnisse erhalten, müssen Schüler in England drei Mal im Jahr um ihr Weiterkommen bangen. Aber nicht nur die Anzahl der Zeugnisausgaben ist in England anders. Denn die Noten werden in Großbritannien nicht durch Zahlen, sondern durch Buchstaben von ausgedrückt. Manche Länder benutzen sogar eine Mischung aus Buchstaben und Zahlen – Ghana werden die Schüler auf einer Skala von A1 bis F9 bewertet. Wer am liebsten für längere Zeit auf Noten verzichten möchte, sollte nach Finnland ziehen. Hier ist die Benotung erst ab der siebten Klasse verpflichtend.

Da es aber im Leininger-Gymnasium in jeder Klassenstufe Noten gibt, drücken wir euch die Daumen am Freitag!

Sarah E. Kühn und Kira Marie Niederberger (MSS 12)