Die Geschichte der Schülerzeitung am LG

„Eine Schülerzeitung von unserer Schule – das wär’s doch?!“ So oder so ähnlich klang das wohl vor mehr als 50 Jahren, als sich Schülerinnen und Schüler des Leininger-Gymnasium Gedanken über ein Medium machten, mit welchem sie ihre Meinungen, Gedanken und Interessen ausdrücken konnten.
Auch sie schlossen sich einmal, wie wir auch, zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen: Als Ergebnis präsentierten sie „Schwarz auf weiß – Die Schülerzeitung des Leininger-Gymnasium“ und damit die erste Ausgabe der Schülerzeitung. Sie erschien 1964 und unterscheidet sich sehr von ihren Nachfolgern. Damals noch mit Schreibmaschine, Kleber und Papier sowie den Themen „Tanz an der Schule“ oder den ersten „Olympischen Spielen“, an denen zwei deutsche Mannschaften teilnehmen durften, ist sie kaum vergleichbar mit unserem heutigen Format: Online, digital und überall verfügbar.
Dabei hat der Eulenspiegel, der erstmals als solcher 1979 im Schwarzweißdruck erschienen ist, eine spannende Entwicklung hinter sich. Nachdem der „Euli“, wie er heute liebevoll genannt wird, 1999 das erste Mal digital, d.h. mit dem Computer, erstellt wurde, entwickelte er sich stetig weiter und immer häufiger wurden besonders wichtige Artikel mit bunten Elementen akzentuiert – bis schließlich 2008 die erste komplett bunte Ausgabe erschien.
Doch die Geschichte des Eulenspiegels soll weitergehen: Druckausgaben waren gestern. Heute ist auch der Euli im Zeitalter der Digitalisierung angekommen.
Seit 2016 hat die Schülerzeitung einen eigenen Internetauftritt „www.eulionline.de“  und setzt damit auf moderne Medien und zeitgemäße Kommunikationsformen. Nicht nur, dass der Eulenspiegel dadurch viele Leser dazu gewonnen hat oder leichter verfügbar geworden ist, auch hat er enorm an Aktualität zugenommen und dient einmal mehr noch als Plattform für Meinungen, Interessen und Informationen zu politischen, gesellschaftlichen und natürlich schulischen Themen.

Julia Zimmermann (MSS12)