Der Tag der offenen Tür 2019 fand großen Anklang

Sulfur - das Maskottchen der Fachschaft Chemie (Quelle: Euli)

Der Tag der offenen Tür des Leininger-Gymnasiums fand auch dieses Jahr wieder statt. Am Samstag, den 27. Oktober stellten Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 13 verschiedenste Projekte vor.

Wie schon im vergangen Jahr waren auch dieses Mal die beiden Schultage vor dem Tag der offenen Tür dafür vorgesehen, an den Projekten zu arbeiten. Von 8 bis 12 Uhr waren die Schülerinnen und Schüler damit beschäftigt, zu basteln, schreiben oder sich anderweitig auf den Tag der offenen Tür vorzubereiten.

Sehr auffällig war, dass vor allem viele Arbeitsgemeinschaften am vergangenen Samstag die Chance nutzten, um ihre Tätigkeiten den Besuchern näherzubringen. So zog zum Beispiel die Robotik-AG viele Interessierte an, indem sie diesen anbot, LEGO Mindstorms Roboter unter Anleitung selbst zu programmieren.

Auch die kürzlich gegründete Umwelt-AG machte mit ausgestellten „Zero-Waste-Gegenständen“, gesammeltem Müll und informativ gestalteten Plakatwänden auf ein aktuelles Problem aufmerksam. Zusätzlich sammelten die Mitglieder Unterschriften dafür, dass die Kreisverwaltung zukünftig nur noch Recycling-Papier verwenden sollte.

Die Mitglieder der Cluster-AG stellten ebenfalls ihre Projekte vor. So waren unter anderem ein 3D-Drucker in Aktion und ein Programm, das verschiedene biometrische Merkmale der Körper der Besucher erkennen konnte, zu bestaunen.

Die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes boten den Besuchern die Möglichkeit, sich in Sachen Ersthilfe weiterzubilden und anhand einer speziellen Puppe wichtige Maßnahmen wie zum Beispiel die Herzdruckmassage praktisch anzuwenden.

Auch die Schülerinnen und Schüler, die wir zu Beginn dieses Schuljahres am Leininger-Gymnasiums begrüßen durften, hatten tolle Projekte für den Tag der offenen Tür vorbereitet. Die Klasse 5A stellte gemeinsam mit Frau Tanner-Hartmann ihre Integrationsfahrt vor. Ein Blickfang war der aus Blättern, Steinen, Stöcken und anderen größtenteils Naturmaterialen nachgestellte Waldbesuch, ebenso wie das „Lavaspiel“, das die Schülerinnen und Schüler auf der Integrationsfahrt gespielt hatten und anlässlich des Tages der offenen Tür für die Besucher bereitstellten. Aufwändig und kreativ gestaltete Plakate waren ein weiterer Anreiz, länger in dem Saal zu verweilen.

Nachgestellter Waldbesuch der Klasse 5A (Quelle: Euli)

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7C hatten gemeinsam mit Frau Schmitz Mitmachexperimente zum Thema Schall vorbereitet. Zudem hatten sie Quizze erstellt, die auf dem Handy bearbeitet und auf das Smartboard übertragen werden konnten.

Auf große Resonanz stieß auch das Projekt der Klasse 8C. Die Schülerinnen und Schüler nutzten einen der beiden Projekttage um zwischen Kaufland und Peterspark herumliegenden Müll einzusammeln. Am Tag der offenen Tür boten sie den Besuchern ein Umweltquiz.

Einen weiteren Besuchermagnet stellte das Projekt des Sozialkunde-Leistungskurses der zwölften Klasse gemeinsam mit Frau Keller dar. Unter dem Titel „LG-Report 24/7“ hatten die Schülerinnen und Schüler einen etwa zwölfminütigen Film vorbereitet, der lustig und sehr unterhaltsam das LG und seine Einrichtungen vorstellte. Vor allem bei der Präsentation der Fitnessräume bedienten sich die Schülerinnen und Schüler der Klischees von Sportlern, was zur Belustigung der Zuschauer führte.

Wie bereits in den vergangenen Jahren hatten die Zehntklässler, die an dem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt teilnehmen, auch dieses Jahr wieder einige Show-Experimente vorbeireitet. In einer etwa zehnminütigen Vorstellung, die am Tag der offenen Tür fünfmal gezeigt wurde, drehte sich alles um „Sulfur“, das Maskottchen der Fachschaft Chemie. Die gezeigten Experimente standen alle mit dem Plüschtier-Drachen in Verbindung und erzählten beispielsweise von den Hobbys des feuerspeienden Wesens. Dass bei jeder Vorstellung alle Sitzplätze belegt waren und nach jedem Versuch heftig applaudiert wurde, zeigt, dass die Chemie-Show bei den Zuschauern gut ankam.

Allgemein lässt sich feststellen, dass nicht nur viele Viertklässler mit ihren Eltern die Möglichkeit nutzten, sich die Schule von innen zu betrachten, sondern vor allem auch diejenigen, die Anfang dieses Jahres am LG ihr Abitur gemacht haben, die Gelegenheit wahrnahmen, ihre alte Schule noch einmal zu besuchen.

Es ist insbesondere aufgefallen, dass die Schülerinnen und Schüler sich an den Projekttagen sehr für die behandelten Themen interessierten und engagiert an ihren Projekten arbeiteten.

Abschließend ist festzuhalten, dass der Tag der offenen Tür nicht nur für die zahlreichen Besucher viel Spaß und den Erhalt interessanter Informationen bedeutete, sondern auch die Schülerinnen und Schüler viel Freude daran hatten, an ihren Projekten zu arbeiten und diese am darauffolgenden Samstag vorzustellen.

Dominik Neu (10D)

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