Buchrezension: “You go me on the Cookie“

Quelle: Johannes Richling

„You go me on the Cookie“, so heißt das Buch der in Deutschland lebenden Amerikanerin Dana Newman. In dem Buch geht es um die Geschichte, wie sie Deutsch lernte. Wenn man dieses Buch liest, merkt man erst wirklich, wie unlogisch und kompliziert die deutsche Sprache manchmal ist. Es gibt viele Rankings mit ihren Lieblings-Redewendungen. Hier eine lustige Stelle aus dem Buch:
„Die deutsche Sprache ist also nicht direkt. Sie ist nicht geradeheraus. Und auch nicht immer sehr geordnet. Aber ist sie effizient? Nein. Ist sie nicht. Und hier kommt der Beweis:
Du, dir, dich, ihr, euch, sie, ihnen = you, you, you, you, you, you, you.
Der, die, das, den, dem, des = the, the, the, the, the, the.
Wieso, weshalb, warum, weswegen, wozu = why, why, why, why, why.“

Ein weiteres Beispiel:
„Aber das alles ist es wert, wenn mir der Radiosprecher am Ende der Verkehrsnachrichten eine „gute Fahrt“ wünscht. Selbst heute, wo ich schon jahrelang in Deutschland lebe, muss ich oft noch albern kichern, weil für mich dieser Gruß so klingt, als würde mir jemand aufrichtig und freundlich auf dem Heimweg „a good fart“ wünschen – einen guten Furz!“

Es ist ein Buch, bei dem man nicht aufhören kann, zu lachen. Das Buch kann ich absolut weiterempfehlen.

Johannes Richling (7C)