Bei Wind und Regen im Schulwald

Am Freitag war es soweit: Die Klasse 5D wurde am Haupteingang des Leininger-Gymnasium für den Ausflug in den Schulwald bei Höningen abgeholt. Frau Schreiner und Herr Fischer begleiteten die Schülerinnen und Schüler.

Am Waldparkplatz angekommen, ging die Wanderung zum Ungeheuersee los. Der Fußmarsch durch den herbstlichen Wald mit matschigen Wegen dauert bei Regen und Wind ungefähr eine gute Stunde.

Am See wartete bereits der Förster Herr Weirich. Zunächst erzählte er den Schülerinnen und Schülern etwas über die Geschichte des Waldes: Das Leininger-Gymnasium, die älteste Schule Rheinland-Pfalz, war einmal eine Lateinschule mit einem Schulwald, der heute noch im Besitz der Schule ist. Mit einer Größe von 160 Hektar entspricht der Wald ungefähr 220 Fußballfeldern. Jedes Kind durfte anschließend seinen eigenen Ahornbaum pflanzen.

Nach dem Baumpflanzen wanderte die ganze Klasse zum Grillplatz. Dort gab es eine kleine Hütte, in der laut Herr Fischer eine Rattenfamilie wohnt. Leider zeigte sich kein Familienmitglied.

Zur Stärkung gab es neben Würstchen, Marshmallows und Stockbrot, auch Salate, Eier, Brot und Käsespieße. Da nicht so gutes Wetter war, war es recht kalt und nur am Lagerfeuer konnte man sich aufwärmen. Beim Stockbrotgrillen und Marshmallowrösten fielen ein paar Marshmallows und Brote ins Feuer, die darin explodierten. Nach dem leckeren Essen machte sich die Klasse auf den Weg zurück zum Bus, der alle Schülerinnen und Schüler wieder zur Schule brachte.

Sunny Dörr und Josie Kohl (5D)