Analyse der Juniorwahl: Zu erwartende Ergebnisse?

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Und der Gewinner ist… die SPD. Ja, die SPD hat in der diesjährigen Bundestagswahl die meisten Mandate erzielt. 

Doch viel spannender ist es doch, wen wir Jugendlichen gewählt haben. Auf unserer Schule endet die Wahl mit 92 Stimmen für den CDU-Kandidaten Steiniger und 91 Stimmen für die SPD-Kandidatin Mackensen-Geis, prozentual liegen beide gleichauf mit 24%. Hier sieht man bereits deutlich, dass jede Stimme zählt. 

Bei den Zweitstimmen gingen bei der Juniorwahl am LG 25% an die FDP, 24% an die Grünen, 22% an die SPD und 11% an die CDU. Es folgen die Linke, AfD und DIE PARTEI mit jeweils 3% der abgegebenen Stimmen und die Tierschutzpartei, Volt und die Piraten mit je 2%. Der Stimmanteil bei den FREIEN WÄHLERN, TEAM TODENHÖFER und die Basis liegen bei 1% der Stimmen der LG-Schüler. 

Quelle: Leininger Gymnasium

Im Gegensatz dazu stehen die Ergebnisse der regulären Bundestagswahl. Hier erzielte die SPD bei den Zweitstimmen den höchsten Anteil von 25,7%. Es folgt die CDU mit 18,9%, sowie die Grüne mit 14,8% der Stimmen. Auf dem vierten Platz liegt die FDP mit 11,5% und dahinter die AfD mit 10,3%. Es folgen die CSU mit einem Stimmanteil von 5,2% und die LINKE mit 4,9%. Zuletzt zieht der SSW durch eine Sonderregelung in den Bundestag ein, jedoch mit nur einem Mandat.

Quelle: Leininger Gymnasium

Beim Vergleich der Wahlergebnisse wird deutlich, dass sich die Interessen von älteren Generationen und den Jugendlichen am Leininger Gymnasium unterscheiden. Die Juniorwahl hier hat die FDP für sich ausgemacht, dicht gefolgt von den Grünen. Für viele war bereits offensichtlich, dass die Grüne durch ihr Klimaprogramm junge Wähler überzeugt. Anders liegt es bei der FDP. Dies war nicht für jeden ersichtlich. Als Gründe zu dieser Wahlentscheidung werden unter anderem ihre Digitalisierungspläne genannt, die vor allem uns Jugendlichen ansprechen. Dazu kommt, dass diese Partei auch online präsenter ist, unter anderem durch Werbung auf Social Media. Ebenso punktet die FDP bei ihren Wählern, da sie für mehr Freiheiten in der Pandemie kämpft. Zusammenfassend lässt sich sagen, das die FDP den Jugendlichen eine Zukunftsperspektive gibt, sei es im Bereich der Digitalisierung oder auch bei der Sicherung unseres Wohlstandes.

Bei den Erwachsenen erzielten SPD und CDU als Volksparteien die höchsten Ergebnisse. Beide Parteien sind mehrfach in der Regierung gewesen und geben so eine Sicherheit für das Gelingen einer Koalitionsbildung.

Im Gesamten entscheiden sich die Ergebnisse der Juniorwahl und der offiziellen Bundestagswahl 2021 stark von einander. Dies spiegelt die unterschiedlichsten Interessensfelder und Anforderungen an die Zukunft wieder. Nach dem bisherigen Weg zur Regierungsbildung zu urteilen, werden auch die Anforderungen der Schüler des Leininger Gymnasium vertreten sein, schließlich stehen die FDP wie auch die Grünen als Koalitionspartner hoch im Kurs.

Nina Hoffmann (MSS12)

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