Alles zum Coronavirus

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Viele können das Wort schon lange nicht mehr hören – Coronavirus. Trotzdem ist es wichtig, über diesen Virus informiert zu sein, damit man weiß, auf was man achten muss und wie man sich zu schützen kann. Am Ende des Artikels stehen dafür ein paar Tipps.

Das Coronavirus ist eine Krankheit, die über Tiere und Menschen übertragen wird. Zu den häufigsten Symptomen gehören Fieber, Husten und Atembeschwerden. Er stammt ursprünglich aus China, wahrscheinlich von einem Fischmarkt. In Deutschland gibt es bis jetzt fast 800 Infizierte. Diese Zahl hört sich größer an, als sie ist. Tatsächlich ist es nur ein Hunderttausendstel der Einwohner in Deutschland. In China gibt es mehr als 80 000 Fälle.

Corona hat auch Auswirkungen auf unser Schulleben. Die Romfahrt für die Lateiner der MSS 11 und 12, die Ende Februar hätte stattfinden sollen, wurde kurzfristig abgesagt. Das Risiko, nach Italien zu fahren, wo es bereits über 5800 Infizierte gibt, war zu groß. Dazu haben wir unserer Lateinlehrerin, Frau Salzner-Umminger, ein paar Fragen gestellt:

Was denken Sie über Coronavirus und wie damit umgegangen wird?

Das Problem ist, dass niemand weiß, wie gefährlich es ist. Ich finde jedoch, dass die Handlungen vieler Menschen übertrieben sind. Corona ist genauso gefährlich wie eine Grippe.

Was hatten Sie für die Reise geplant?

Wir wollten antike Stätten wie das Kolosseum und das Forum Romanum besuchen. Wir wollten auch nach Ostia, einer alten Hafenstadt Roms, fahren und Kirchen wie den Petersdom im Vatikan, besuchen. Und natürlich auch viele Museen – wir wollten versuchen, die lateinischen Inschriften dort zu entziffern.

Wer hat entschieden, dass die Reise abgesagt wurde und warum?

Frau Diehl und Herr Gruber diskutierten darüber und Frau Diehl fragte schließlich die ADD. Zusammen entschieden sie dann, dass das Krankheitsrisiko zu hoch sei und die Reise abgesagt wird.

Wie hätten Sie sich in dieser Situation entschieden?

Ich bin sehr froh, dass ich diese schwere Entscheidung nicht selbst treffen musste. Das wäre sehr schwierig gewesen. Einerseits hätte ich gerne die Reise angetreten, andererseits geht es in erster Linie um die Gesundheit der Kinder. Es wäre schrecklich gewesen, wenn ein Schüler erkrankt wäre, denn dann hätte sich die Frage gestellt, ob wir überhaupt nach Deutschland zurückkehren können. Ein weiteres Problem wäre in diesem Fall gewesen, dass keiner von uns Italienisch spricht.

Wie gehen Sie nun mit dieser Entscheidung um?

Ich denke, es war die richtige Entscheidung. Wenn wir von der Reise zurückgekommen wären, um herauszufinden, dass wir das Virus mitgebracht haben, müssten wir die Schule evakuieren. So kurz vor dem Abitur wäre das schrecklich gewesen!

Planen Sie, etwas anderes mit den Schülern zu machen?

Wir würden die Reise gerne nachholen, aber es bleibt nicht genug Zeit. Die Schüler haben für die Reise bezahlt, aber wir wissen nicht, ob sie das Geld zurückbekommen werden. Vielleicht können wir einen Tagesausflug machen, aber bis dahin wird es noch ein Weilchen dauern.

Es ist bedauerlich, dass die Romfahrt abgesagt werden musste, aber letztendlich eine wichtige Sicherheitsmaßnahme.

Sollte man nun vor dem Virus Angst haben? Nein! Das Beste, was man machen kann, ist ruhig bleiben und sich an die unten gegebenen Tipps halten:

  • Oft die Hände waschen
  • Abstand von kranken Leuten halten
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • In den Ellenbogen oder in ein Taschentuch husten/niesen
  • Bei Fieber, Husten oder Atemsbeschwerden sofort einen Arzt konsultieren

Bethan Elliott und Fiona Rama (6C)

Über den Autor

Euli
A216gruenstadt

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