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Der Konzertsaal liegt in völliger Dunkelheit. Nur schwer kann man die Umrisse einer sich bewegenden Person auf der Bühne erkennen.  Mit der Lichtzunahme nimmt auch die Anzahl der Personen auf der Bühne zu. Bei längerem Zuschauen lässt sich ein Muster in ihren Bewegungsabläufen erkennen. So ungefähr könnte man den Anfang des Stückes „t-m-l-s“ der AG Neue Musik beschreiben.

Kurz vor Beginn der Herbstferien machten wir (die AG Neue Musik) uns auf zu unserem Konzert im Mozarteum in Salzburg. Möglich machte uns dies erst Katharina Anzengruber, eine Musiklehrerin aus Salzburg, die uns schon vor einigen Monaten mehrmals bei den Proben besuchte, da sie sich für ihre Doktorarbeit über unsere AG informierte und Interviews mit uns führte. Jetzt stellt sich manchen von euch vielleicht die Frage: ,,Was macht man in der AG Neue Musik überhaupt ?“ Schon wie der Name sagt beschäftigt wir uns in erster Linie mit Musik. Dies tun wir aber nicht im konventionellen Stil. Mit jedem nur erdenklichen Gegenstand kann Musik gemacht werden und in jeder möglichen Art und Weise. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Nicht umsonst ist die AG für ihre Gießkannen-Musik bekannt. Aber auch in unserem in Österreich aufgeführtem Stück, in dem wir uns mit Schlagern beschäftigten, lässt sich dies gut erkennen. Von bekannten Schlagerstars ließen wir uns hier für ein paar Schlagerposen inspirieren und bauten diese auch immer wieder in unser Stück ein. Hier sieht man, dass auch das Theater ein wichtiger Teil der Neuen Musik ist und ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, ,,Je länger man dabei ist, desto mehr Spaß macht es und desto mehr kommt man aus sich heraus.“

Am Donnerstag ging es dann los. Schon früh am Morgen trafen wir uns, um die lange Busfahrt nach Salzburg anzutreten. Dort angekommen wurde erst mal der Auftrittsort – das Mozarteum – erkundigt. Freitagabend sollte hier das Konzert stattfinden. Danach ging es auch schon zur Jugendherberge und es wurde Kraft für den morgigen Tag gesammelt. An diesem wurde dann zu allererst der Vorteil der Konzertreise ausgenutzt und Salzburg erkundet. Später probten wir dann das Stück zum letzten Mal vor dem Auftritt. Zu Abend wird in einer Pizzeria gegessen, in der eine Pizza so groß war, dass sie für drei Personen gereicht hätte. Dann war es auch schon so weit und die Veranstaltung begann. Die AG Neue Musik war Punkt zwei auf der Programmliste. Der Auftritt verlief glatt und auch von den zwei platzenden Luftballons am Ende des Stückes ließen wir uns nicht irritieren. Das Publikum war begeistert und wir freuten uns über den Applaus. Nach dem letzten Programmpunkt ging es dann noch zur Ausstellung von Katharina Anzengrubers Projekt. Danach ging es zur Jugendherberge, von der wir am nächsten Morgen leider schon wieder unsere Heimreise antraten.

Cosima Dotzauer (MSS11)

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