12 Schüler – eine Mission

Missionsort: Theatersaal des Leininger-Gymnasiums

Missionsziel: Eine gelungene Vorstellung abliefern

Missionsteam: Die Schülerinnen und Schüler des DS-Kurses der MSS 13 unter der Leitung von Herrn Dhein

Missionsbeschreibung:

Die Schülerinnen und Schüler der MSS 13 haben vergangene Woche an zwei Abenden eine Vorstellung im Theatersaal des Leininger-Gymnasiums aufgeführt. Die Aufführung dauerte jeweils ca. 80 Minuten und stellte eine Collage zum Thema „Zeit“ mit dem Titel „Zeitsplitter“ dar. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der „knapp emfundenen Zeit bzw. der Zeitnot“.

Doch – was bedeutet Zeit eigentlich?

Dieser Frage sind die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Gedichten zu diesem Thema, Worten bekannter Philosophen (wie zum Beispiel von Konfuzius), eines unterhaltsamen Puppentheaters und vor allem selbstgeschriebenen Szenen aus dem Alltag nachgegangen, in denen man sich oft selbst wiedergefunden hat.

Da wäre zum Beispiel die Supermarkt-Szene: Wer kennt sie nicht, diese Personen vor einem an der Kasse, die schier unendliche ZEIT haben, während man selbst unter ZEITdruck steht.

Oder die Szene mit dem Straßenkehrer: Hier ging es um den Lerndruck der Schülerinnen und Schüler vor Klausuren, Klassenarbeiten oder anderen Tests und die übermäßigen Mengen des Lernstoffs, die in kurzer ZEIT gelernt werden müssen. Die Lehre des Straßenkehrers kann hierbei durchaus von Nutzen sein. Anstatt die Masse des zu Lernenden zu betrachten, sollte man sich eher Schritt für Schritt vortasten, sodass man am Ende vom Ergebnis beeindruckt ist (wie eben ein Straßenkehrer, der eine endlos lange Straße mit einem einfachen Besen zu kehren hat).

Sehr gut gefallen hat mir auch die Szene mit einem Souvenirverkäufer, der seinen Stand bereits am frühen Nachmittag geschlossen hat und relaxed, da er seiner Meinung nach bereits genug verdient hat. Eine Touristin, die jedoch alles andere als entspannt, sondern weiterhin ihrem Job als Managerin nachgeht, ist fassungslos darüber, dass der Mann lukrative Geschäfte sausen lässt und hält ihm vor Augen, wie er durch mehr Arbeit eine große Firma mit eigenem Personal aufbauen und dadurch sein Leben am Strand genießen könnte. Darauf antwortet er lapidar, dass er dies doch bereits tue.

Dies sind nur drei von über einem Dutzend gelungener Szenen und Darbietungen, die alle die Vorstellung wirklich sehenswert gemacht haben. Nicht zuletzt die Eröffnungsszene, die ironisch auf die morgendliche Jagd nach dem Bus und damit auf die Jagd nach ZEIT einging, ist den meisten Schülern wohl in dieser oder ähnlicher Form bekannt.

Daher auch an dieser Stelle mein Lob und vor allem meine Anerkennung, auf der Bühne so cool zu bleiben und sich nicht von klingelnden Handys, dem Notendruck und den Augen der Zuschauer nervös machen zu lassen. Das müssen die kommenden DS-Kurse erst einmal nachmachen!

Die Vorstellung war so interessant gestaltet, dass die Zuschauer gar nicht bemerkten, wie schnell die ZEIT vergangen und das Ende erreicht war.

Missionsbelohnung: Lob und Anerkennung (und hoffentlich gute Noten;)

Kira Niederberger (MSS11)